Das Jahr 2017



Darauf hat die Welt gewartet!

Müsst ihr echt mal machen: Googelt mal "Buch Rollstuhl". 

 

Überraschung! Es gibt schon eins! Oder zwei, drei....

"Das Glück geht nicht zu Fuß", "Kann man da noch was machen?", "Willkommen im Erdgeschoß", "Mein Sprung in ein neues Leben", "Zwei Leben", "Steh auf und Flieg", "Mein Leben und wie ich es zurück gewann", "Ich fliege mit zerrissenen Flügeln"...

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Wat stehs du denn hier rum?

Et gibt ja die dollsten Dinge. Wenn man sich erstmal mit der Materie beschäftigt, und das mache ich aus ausreichend bekannten Gründen, dann findet man ne Menge Sachen für Leute, die nicht mehr ganz so rüstig auffe Füße sind.

 

So hatte ich zum Beispiel eine Testfahrt mit einem Lipo Lomo. Und ihr merkt es, es ist nicht nur ein Hilfsgerät, es hört sich auch noch lustig an. Als ich den Namen zuerst gehört habe, habe ich an Falten wegspritzen gedacht. Nein... ganz falsch...

Es ist ein Zuggerät für den Rolli.

Man schnallt es an eine Vorrichtung, die zuvor am Rolli befestigt wird und dann kann man sich ziehen lassen. Die kleinen Vorderräder des Rollis werden von dem Zuggerät in die Luft gehoben, sodass man sozusagen dreirädrig unterwegs ist.  (Vorteil: Große Räder schaffen Unebenheiten weitaus besser und bleiben nicht hängen, so wie es die kleinen gerne mal machen.) Und das nicht mal langsam. 15 km/h kann man damit erreichen. Das ist ma nicht wenig, für so'n Rolli. Wenn man so schnell unterwegs sein möchte, muss man allerdings ein Mofa-Kennzeichen und somit eine Versicherung haben. Was ich nochmal lustiger finde. Mein Rolli mit nem Mofa-Kennzeichen. Hihi.

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Blog-Geburtstag!

In einem Monat ist es soweit!

Am 13.08.2016 habe ich die ersten Worte meines Blogs kreiert. Und nun feiert "die mit dem Hund rollt" schon bald ihren ersten Geburtstag!

Unfassbar!

Es sind eine Menge Texte entstanden, ich habe Rücken-, Seiten- und Gegenwind erhalten, aber meist wurde ich lieb unterstützt und gelobt. 

Und das freut mich sehr! Und macht mich auch gehörig stolz.

Auf der Facebook Seite meines Blogs folgen mir mittlerweile 268 Menschen. Und über jeden einzelnen freue ich mich von  Herzen!

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Lebenszeit

"Auf Grund meiner Krankheit habe ich eine geringere Lebenszeit als andere."

Eine Aussage, gefunden in Facebook.

 

Solche Aussagen schaffen es innerhalb von Millisekunden, dass ich aufgestellte Nackenhaare habe. Und das sieht nicht nur komisch aus, nein, wenn das passiert, muss ich auch immer aufpassen, dass ich keinen blöden Spruch drunter schreibe.

 

Denn mir schießen genug davon ins Hirn.

Die Frage, ob sie auf Grund ihrer Krankheit eine geringere Lebenszeit hat, als der kleine Junge, dessen Eltern sich noch weigern ihn gehen zu lassen, Charlie Gard.

Oder als die vielen Kinder, die grade Hunger leiden oder die Kriegsopfer, Terroropfer, Unfallopfer....

Sie hat schon einige von ihnen um Jahre überlebt. Denn sie ist älter geworden als manch ein anderer. Älter als manch ein "Gesunder".

Denn darum geht es doch: Ich bin krank, muss auf Grund der Krankheit vielleicht eher sterben. (Jetzt habe ich ein "vielleicht auch nicht" im Kopf ;-))

 

Und was mache ich nun mit dem Wissen? Das übrigens keines ist. Es ist nur eine Annahme. 

 

Die Ärzte von Stephen Hawking haben ihm nur wenige Jahre gegeben, da war er 21. Er ist mittlerweile 75. Das werden nun auch nicht alle Gesunden. Und ich glaube nicht, dass er sich rund um die Uhr damit beschäftigt hat, dass er auf Grund seiner Krankheit weniger Lebenszeit hat als andere. Dann hätte er sich wohl ins Bett gelegt und auf sein Ende gewartet. Und wäre vielleicht tatsächlich schon längst tot.

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Flipper

Hihi, ich summe es schon die ganze Zeit vor mich hin. 

"Flipper, Flipper, gleich wird er koooomen..., jeder kennt ihn, den guten Delphin..."

 

Hab jetzt auch nen Flipper.

Gut, hat Räder, aber , hey, was soll's?

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Vielleicht, vielleicht auch nicht

Das trifft meine aktuelle Situation.

Sogar bis in die Freizeitgestaltung, wie ich gestern erleben durfte. Hihi.

Die ersten "Vielleicht, vielleicht auch nicht" erlebte ich schon vor zwei Wochen. Da stand mal wieder ein Besuch in der Uniklinik Bochum an. Ich fahre nicht gerne dorthin. Es rückt meine Krankheit komplett in den Fokus und ich fühle mich kranker als sonst. Die Untersuchungen haben immer den Beigeschmack, dass mir hier konkret aufgezeigt wird, was alles nicht mehr geht. 

Es wird an mir gedrückt, ich soll meine Zehen heben (geht nicht), Beine heben (geht nicht), auseinander drücken (geht nicht), zusammen drücken (geht nicht). Ja, das geht alles nicht. Prima, wusste ich schon, fand ich nur bis grade gar nicht so schlimm. Nun gut. 

Dann ging das Gegendrücken weiter oben weiter. Meine Arme sind ja noch ganz fit, aber der Rumpf war auch schon mal kräftiger. Was dazu führt, dass ich umkippe, wenn jemand meine angehobenen Arme runterdrücken möchte. Die halten dem stand, ich gebe aber in meiner Mitte nach. Sind somit die Arme schlechter geworden? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich kann sie ja nicht lange genug oben halten, weil ich mich abstützen muss.

Dann musste ich zum Lungenfunktionstest. Auch der war schlechter. Na prima.

Ich hätte als Erklärung ja die Tatsache, dass ich mich seit Monden nicht mehr sportlich betätige und dass ich recht gebeugt im Rolli sitze und so meine Lungen zusammen drücke. Hinzu kam, dass es 35 Grad waren und ich mit Bruno alleine gefahren war, 100km mit Stau, dann Parkplatz suchen. Das schlägt doch auf die Kondition, oder? 

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Dann wurde gesagt, dass es in den USA ein Medikament gibt, dessen Zulassung nun in Deutschland bevorsteht. Es soll die Verschlechterung der Krankheit aufhalten. WENN es zugelassen wird und ich in Frage käme, dann dürfte aber der Lungenfunktionstest nicht schlechter werden. Denn eine gewisse Kapazität ist die Voraussetzung, dass man an dieser Studie teilnehmen kann. Aha. Gut zu wissen. Werde es meiner Lunge ausrichten. Vielleicht hält sie sich dran. Vielleicht auch nicht.

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Respekt!?

Mal wieder eine Blüte aus meiner Rolli-Gruppe.

Es stellt sich ein Mädchen neu vor und erzählt, dass sie selber nicht im Rollstuhl sitzt. Aber ihr Freund.

Sie sind seit 3,5 Jahren zusammen und sein Unfall war vor zwei Jahren.

Da sie auch ein Foto von sich und ihm gepostet hat, war gut zu erkennen, dass es noch recht junge Menschen sind. Ich denke so "Nett." Und lese dann die Kommentare von einigen der Gruppenmitglieder.

Natürlich schreiben viele einfach nur ein "Willkommen", aber die, die es nicht tun, finden es wichtig, dem Mädel ihren Respekt auszudrücken. 

Häh?

Warum? 

Was ist daran zu bewundern, dass jemand mit einem anderen zusammen ist/bleibt, obwohl das Leben ein wenig anders verläuft? Der Partner nun nicht mehr durchs Leben springen kann, sondern rollt? 

Ich frage mich, wie sich ihr Freund fühlt, wenn er liest, dass es wohl eine tolle Leistung seiner Partnerin sein muss, dass sie bei ihm geblieben ist. 

Wo er doch jetzt ein Krüppel ist. Das hat natürlich niemand geschrieben, aber das implizieren doch solche Aussagen.

"Mensch, du kannst aber froh sein, dass der/die dich nicht verlassen hat. Wo du ja nun so kaputt bist."

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Corvettenkapitän

Seit Samstag höre sogar ich wenn Thompson heim kommt. Und dass, obwohl ich neben lahm auch n bissel schwerhörig bin. Grund ist eine Ohr-OP die ich auf Grund eines Cholesteatoms 2006 habe durchführen lassen müssen. Nun ist es nicht mehr ganz so gut mit dem Hören, was ich aber eher angenehm finde. ;-)

Wenn ich was nicht hören möchte, lege ich mich auf das gesunde Ohr und Ruhe is. 

Das hat aber eben auch zur Folge, dass alle anderen meist schon wissen was oder wer grade kommt, während ich, Cindy-gleich, noch ahnungslos bin.

Nun begab es sich aber, dass mein geliebter Göttergatte einen Faible für Sportwagen hat. Und die sind gerne was lauter. Nachdem ich ihn mit Porsche Cayman kennengelernt habe, wechselte er kurz mal ganz vernünftig in die Klasse der Hybrid-Automobile, was heute noch für Lachkrämpfe innerhalb der Familie sorgt.

Die Liebelei hat entsprechend nicht lange gehalten und es kam ein Monster mit weit über 400 PS, das zu groß für ne Garage war. Der allseits beliebte Lexus ISF. Panzer in Autoform.

Dessen überdrüssig geworden, folgte ein Toyota GT 86. Wenn man die Halbwertzeit seiner Fahrzeuge berechnet kommt man auf ungefähr 2 Jahre. Außer man ist ein Hybridfahrzeig. Dann muss man schneller weichen. Und im April 2016 war dann auch der GT 86 weg. Und es kam... nix. Ups? 

Thompson fuhr mit seinem 45 km/h - Rad zur Arbeit und überlegte was er wohl als nächstes haben möchte. Aber es fand sich nicht das rechte. Irgendwie. Und irgendwie benötigte er auch nicht wirklich einen PKW. So hatte er alle Zeit der Welt seine neue Liebe zu suchen. Und nun hat er sie gefunden. Elke. Die vette Elke, um genau zu sein.

V8, 6 Liter, über 400 PS. Und ein Sound, dass die Tassen im Schrank wackeln, wenn er erscheint. Anschleichen is nu nich mehr. 
Auch Cindy und Michaela hören ihn nun heimkommen. Von den Nachbarn mal ganz zu schweigen. :-/

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Kollegas

Wir hatten eine tolle Zeit!

Begonnen hat sie im Oktober 2005, als ich von Rheydt nach Duisburg gewechselt bin um dort im Büro zu arbeiten. Nach einigen Jahren habe ich das Büro wieder gegen den Verkauf getauscht, wurde Teamführung und durfte mit dem Team das Haus auf der Münzstr. bis zu dessen Schließung betreuen. Das war 2010. Das Jahr in dem ich weiter gezogen bin um die Filiale in Viersen zu übernehmen.

Haus Duisburg, die Stadt, die Menschen, das Team, all das hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. 

Die Ruhrpott-Schnauze und die offene Art der Menschen, der Humor und auch der Umgang miteinander, das ist ganz genau mein Ding. Ich denke sehr, sehr gerne an die Zeit dort zurück und würde sie als die beste in meiner beruflichen Laufbahn bezeichnen. Trotz der Entfernung und der Fahrtzeit. Die habe ich gerne in Kauf genommen.

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Wenn's einmal läuft...

So, das war doch mal ein Tag!

Klar unter dem Motto zu sehen: "Muss man alles mal erlebt haben." Aber bitte nicht allzu oft.

Der Plan für heute war denkbar einfach.

Ich wollte am Mittag Klaudia besuchen und ich sollte meine Sitzerhöhung fürs WC montiert bekommen. Und das war's auch schon.

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Lebe noch!

Fragt ihr euch wo ich abgeblieben bin? Falls ja, bin hiiiihiiier! *wink*
:-)
Seit Bruno in mein Leben gefahren ist, bin ich wirklich gut beschäftigt. Voll das emsige Bienchen ;-)

Also, was haben wir denn da?

Da sind zuerst einmal all die lieben Menschen, die ich gerne alle besuchen möchte. Den ein oder anderen Termin haben wir schon vereinbart und ich bin frohen Mutes, dass ich alle irgendwann abgeklappert habe. Es ist aber echt nicht einfach. Jeder hat ja so seins und ich habe meins. Aber wir schaffen das!

 

Dann bin ich ein wenig "heimgekommen".

Will heißen, ich bin wieder in meiner alten Physiotherapie-Praxis gelandet.

Als ich nach meiner Reha im November 2015 nach Hause gekommen bin, habe ich entschieden, dass Auto fahren keine Option mehr ist. Außerdem hatte ich auch meinen Panzer noch nicht. So musste ich sehen, wie ich zur Physiotherapie komme. Und da war meine Leib- und Magenpraxis leider zu weit entfernt.

So bin ich schweren Herzens in eine andere Praxis in der Nachbarschaft  gewechselt.

Gar keine Frage, sie haben mich etwas über ein Jahr bestens versorgt.

Aber meine alten Physios waren halt, wenn auch nicht Freunde zu nennen, so dann doch sehr gute Bekannte.

Wir haben uns 2011 kennen gelernt, als ich mit dem Joggen begonnen habe. Mit Thompson zusammen haben wir einen Plan erstellt, um Muskelkraft für das Laufen zu trainieren.

Sie haben mich durch zwei Bänderrisse getragen und als klar war, dass irgendwas nicht stimmte, haben wir auch das zusammen durchgestanden.

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Unter Freunden

Hach, war das wieder schön!

Meine Rehakumpels und ich haben heute die Klinik besucht, die uns zusammen geführt hat.

Grund war Achim, der wieder einen Aufenthalt dort gebucht hat.

Und dank Bruno war es ja ein Leichtes für mich, sich mit Silke und ihrem Freud Christian zu verabreden und einen schönen Tag dort miteinander zu verbringen.

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Ach so... ja, dann!

Zweierlei Maß ist so ne Sache.

Jeder von uns ist auf irgendeine Art und Weise befangen. Da ist es nicht so schlimm wenn der befreundete Nachbar einen am Samstag morgen mit der elektrischen Heckenschere aus dem Schlaf reißt. "Hat bestimmt nicht auf die Uhr geschaut, oder er muss später weg und kann das nur jetzt erledigen."

Würde der nicht ganz so gut gelittene Herr von Gegenüber das Gleiche machen und sei es nur mit einer manuellen Schere, schnipp-schnapp, wäre unser Samstag morgen gleich viel unentspannter. "Muss das jetzt sein? Geht sicher auch was später."

 

So muss das auch bei dem Facebook-Post sein, den ich eben gelesen habe.

Eine Frau schreibt, dass ein Katerchen einen neuen Wirkungskreis sucht. Nichts neues bei Facebook, vor allem dann nicht, wenn man auf Tierschutzseiten unterwegs ist. Ständig sucht wer wen für eine Katze, einen Hund, ein Kaninchen...

 

Geteilt wurde dieser Beitrag von einer Dame, die im Tierschutz tätig ist.

Ich schätze sie sehr, setzt sie sich doch ein für Tiere, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Und für Kastration von Katzen, damit die Schwemme eingedämmt wird.

 

Aber der Satz des von ihr geteilten Posts: "Ich kann aus dieser Verpaarung... keinen Kater mehr behalten", ließ mich stutzen. "Verpaarung?" Das las sich aber nicht nach Tierschutz. Nochmal gelesen. Ja, Verpaarung.

Hm. Ich habe dann die Teilerin des Beitrags gefragt, ob es sich bei dem Post um eine Züchterin handelt. Und die Antwort war:

"Eine ganz seriöse Züchterin."

Ach so... Ja dann!

 

Es ist ja nun so, dass man Katzen, Hunde, Kaninchen, Mäuse, Klapperschlangen und Flusskrokodile züchten kann ohne irgendeine Ausbildung machen zu müssen. Die Begriffe "Zucht" und "Züchter/in" sind nicht irgendwie geschützt.

Bei Klapperschlangen und Flusskrokodilen ist es sicher vergleichbar schwerer einen Zuchterfolg zu erzielen, bei den "normalen" Haustieren ist es ganz einfach.

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Lehrstunden

Ich glaube, das Leben hat sich etwas Zeit genommen um mir ein paar Stunden zu erteilen. Thema des Unterrichts ist "verantwortlich Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen umgehen".

Ich denke, der Grund dieser Extra-Einheiten ist ein vielleicht zu sorgloses Umgehen mit dem hohen Gut des Lebens. Vielleicht habe ich es nicht so respektiert wie es das verdient hat. Vielleicht habe ich zu leichtfertig abgeurteilt. Schulterzuckend und mit einem "Na und?" auf den Lippen so getan, als wären Entscheidungen, die das Leben betreffen, einfach zu fällen.

Sicher war von allem etwas dabei. Jedenfalls durfte ich nun die Lehrstunden genießen. 

Die erste kam in Form meiner Mama daher.

Sie ist nun grade etwas mehr als einen Monat in ihrem neuen Zuhause. Als ich Bruno abgeholt hatte, war der Besuch bei ihr schon fest eingeplant. Schließlich war ich bis dahin kaum dort gewesen. Sie wohnt jetzt nun mal 30 km entfernt und ich benötige immer jemanden der mich fahren kann. So machte ich mich am Nachmittag mit Bruno auf und fuhr sie besuchen. Ich war angenehm überrascht. Sie wirkte sehr aufgeräumt auf mich, schäkerte auch mal ein wenig mit den Pflegern und lächelte immer mal. Auch schien die Verzweiflung, die sie so oft fest im Griff hatte, etwas weiter weg zu sein. Wow. So hatte ich sie lange nicht mehr erlebt. Das war schön. Als ich mich wieder verabschieden wollte, kam kurz das "ich komme aber mit!" zurück. Das konnte ich aber recht schnell auffangen, denn sie konnte mich zur Tür begleiten. Dort haben wir uns verabschiedet und gewunken. Und das war für sie auch o.k.. Alles in allem ein gelungener Besuch. Das war Freitag, der letzte Freitag im März.

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Hello Doc!

Mit Bruno habe ich eine Menge neuer Freiheiten erhalten. Oder alte Freiheiten wieder zurück gewonnen. Einfache Dinge, wie die Tatsache, dass mich meine Hausärztin nach über einem Jahr mal wieder persönlich gesehen hat, hat unter anderem Bruno mir ermöglicht. Aber auch mein neuer Aktiv-Rolli, der viel kleiner ist als der erste. Denn mit dem ersten habe ich nicht in ihren Aufzug gepasst.

Ihre Praxis liegt im ersten Stock eines Wohnhauses und der dazu gehörige Aufzug ist sehr eng. Es ist eine ältere Praxis, nicht so ein neumodisches Ärztehaus-Ambiente, und da muss man schon mal Abstriche machen. Wir haben bei Bedarf telefoniert und da ich meist gesund bin, konnten wir das, was zu klären war, auch auf diesem Wege tun.

Als es mir nach meinem Uniklinik-Aufenthalt so beschissen ging, im wahrsten Sinne des Wortes, wäre sie auch zum Hausbesuch gekommen. Meinte aber dann doch, es sei sicherlich sinnvoll, dass ich mir eine Praxis suche, die ich auch mal erreichen kann. Wo sie Recht hat...

Wenn man aber mit seinem Arzt zufrieden ist und ihn nur wechseln soll, weil man die Praxis nicht mehr erreicht, ist das wirklich sehr schade.

Nun, wo Bruno da ist, dachte ich mir, versuche ich es nochmal. Ich musste niemanden fragen, ob er mich bringt und konnte es einfach mal probieren.

Donnerstag morgen sind wir aufgebrochen um ein Arzt-Abenteuer zu bestehen.

Meine Arme machen nach wie vor was sie sollen, wofür ich jeden Tag wirklich dankbar bin. Genauso wie für all die anderen Funktionen, die mein Körper klaglos ausführt. Dass die Beinchen da außen vor sind ist wirklich halbe Höhe, wenn ich mir vorstelle, was noch alles kaputt sein könnte.

Außerdem werden meine Arme stärker, was ich daran merke, dass es keine große Anstrengung mehr ist, einige Meter auf der Straße zu rollern. Das nimmt mir auch die Sorge, dass es mir zu anstrengend werden könnte. Und ich kann entspannt etwas weiter entfernt parken, wenn es dort angenehmer ist zu halten. Ärmchen kullern mich schon hin. Nicht zuletzt, weil mein neuer Rolli wirklich um ein Vielfaches leichter rollt als der erste es getan hat.

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Personality

Eine Woche ist die Verbindung Bruno-Michaela nun schon alt. 

Und wir verstehen uns immer besser. Die kleinen Haker sind ausgeräumt und das Ein- und Aussteigen sowie das Fahren läuft immer flüssiger.

Natürlich ist es unmöglich, dass Bruno aussieht wie jeder andere Multivan. Darum habe ich ihn am Mittwoch erstmal ein wenig personalisiert.

Ich wollte um 17 Uhr beim Frisör sein. So habe ich mich zeitig genug aufgemacht. Der erste Weg nach draussen wurde gestoppt, weil ich meine Handtasche mit dem Geld vergessen hatte. Wieder zurück. Der zweite Versuch wurde von Bobby unterbunden, der noch schnell rein wollte. Wieder zurück. Aller guter Dinge sind drei. Dachte ich.

Ich habe es also bis ins Auto geschafft , habe die Adresse ins Navi getippt und bin losgefahren. Nach einigen hundert Metern fiel mir ein: "Dein Parkausweis!" Der lag noch auf dem Esstisch, weil ich ihn mit Pascal zusammen im anderen Auto benötigt hatte. Aber ohne ist Behindi-Parkplatz-Parken tabu. Kacke.

Ich fuhr also wieder heim. Um es mir einfacher zu machen, dachte ich, halte ich am Carport, rufe Pascal an und bitte ihn, ihn mir rauszubringen. Wäre auch gut gegangen. WENN... da nicht diese Laterne gestanden hätte.

Witzigerweise ist die schon mal öfter ein Problem gewesen. Unser Nachbar wollte sie sogar entfernen lassen. Sie störte ihn beim Parken vor seinem Haus. Tja, wir fanden das unnötig.

Jetzt würde ich ihn unterstützen. ;-)

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Bruno

Endlich kann ich wieder unabhängig von meiner Familie unterwegs sein. Das ist ein grandioses Gefühl.

Das "einfach-losfahren wenn man los möchte" ist unbezahlbar.

Ich habe vor einigen Monaten noch den Gedanken gehabt, dass ich kein Auto benötige. Geht schon so. 

Und dann kam der Ausflug mit Töchterchen nach Auschwitz. Und mit ihm meine Meinungsänderung.

Auf der Fahrt merkte ich, wie schön es ist, unterwegs zu sein, Städte zu sehen und einfach durch die Landschaft zu fahren. Der Weg ist das Ziel.

Und das hat mich dazu gebracht, den Kampf um mein eigenes Auto wieder aufzunehmen. Und da ich nun wusste, warum ich kämpfte, habe ich ihn auch sehr überzeugend geführt und schließlich gewonnen.

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Gute Wünsche

Ihr Lieben!
Es passiert grade soviel... Schönes und nicht so Schönes. Darum komme ich einfach nicht dazu, euch von meinem neuen Freund Bruno zu erzählen, der ganz klar zu den schönen Dingen gehört, die passieren.
Leider ist das weniger Schöne, dass meine Mama sehr sehr böse gestürzt und nun im Krankenhaus ist.
Dafür ist es dann wieder gut, dass ich nun Bruno habe, so kann ich problemlos hin. Alles hat zwei Seiten.

Ich hoffe sehr, dass sie wieder gesund wird.
Is grad so ein bissel beten ganz gut.

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Vergrößern wir den Fuhrpark

Wenn man noch nicht für jede Wegstrecke den passenden Rolli hat, muss man eben aufstocken, ne? Is soooo!

Andere kaufen sich Laufschuhe, ich kauf mir Rollis.

In einem der letzten Beiträge hatte ich ja schon kurz erwähnt, dass der "ach so toll und hochgepriesene Quickie Jive up", kurz "Panzer", nun doch nicht ganz so gut geeignet ist, um ihn ins Gelände mitzunehmen. Er schwächelte nachdem er ein Jahr Hunderunden mit uns durchgerollt war. Es waren etwas über 1500 km. Da hatte er wohl nicht mit gerechnet. Der Sanitätsmensch vielleicht auch nicht. Wer weiß.

Seine Stoßdämpfer waren durch und die Reifen abgefahren. Außerdem war er sich wohl auch ein wenig zu fein, dauernd schmutzig zu werden und verweigerte so seinen Dienst als es darum ging, dass er mich aufrichten sollte. Aber dazu war er auch angeschafft worden! Und jetzt "mimimi"...

 

So folgte ich dem Rat meines Sanitätsmenschen und schaute mich im Outdoor-Rolli-Geschäft um. War überschaubar. Es gab genau zwei, die er empfehlen konnte.

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Happy Birthday, Panzer!

Ein Jahr isser nun schon alt. Mein Panzer.

Was habe ich ihn herbei gesehnt und ja, er hat mir sehr gute Dienste geleistet. Viele km haben wir beide abgerissen. Er ist ein treuer Begleiter. Auf Hunderunden, im Bus und durch die Stadt. Und nun habe ich ihm noch nicht mal nen Kuchen gebacken...

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Hauptsache geteilt!

Er ist in aller Munde und auf aller Seiten. Der Mörder des kleinen Jungen, der in Herne eine unglaubliche Tat vollbracht hat und diese sogar noch im Darknet gepostet hat. Nun ist er flüchtig und wird mit Großaufgebot gesucht.

Auch Facebook wird zu Hilfe genommen, was ich sehr legitim finde.

Was ich dann wieder eher schwierig finde, ist, dass Berichte aus allen Profilen heraus geteilt werden und scheinbar auch, ohne dass man mal einen Blick reingeworfen hat.

Egal wie reißerisch er geschrieben ist, egal, ob haltlose Vermutungen darin vorgekommen, der "Teilen"-Button ist flott gefunden und angeklickt. Man sollte echt so einen Schutz darüber legen, wie es ihn auf manchen Knöpfen gibt, um sie vor unbeabsichtigtes Drücken zu bewahren. Und auf diesem Schutz sollte man schreiben: "Bitte nochmal genau drüber nachdenken, willst du das wirklich?"

Nicht, dass ich glaube, dass das irgendwas bewegt, aber wäre doch ein Versuch wert.

Irgendwo hatte ich von der Idee gelesen, dass man vor dem Teilen von Artikeln erstmal drei Fragen beantworten muss. Auch eine gute Idee. Das hirnlose Teilen hätte dann schon mal ein Ende, denn um Fragen zu beantworten muss man wenigstens etwas davon besitzen.

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Weil schlechter einfach besser ist?

Anknüpfend an meinen letzten Blog-Eintrag komme ich um die Frage nicht herum, was es soviel Besseres gibt an schlechten Nachrichten. Positiv durch die Welt zu gehen, zu rollen, von mir aus zu reiten ist einfach nicht hip. Es wird an jeder Ecke und Kante gejammert. Vielleicht bin ich nun noch mehr sensibilisiert. Mag sein. Aber die Jammerlappen um mich rum gehen mir gehörig auf den Nerv.

Und weil Sonntag der Ausnahmetag der Fastenzeit ist, lasse ich nun auch alles raus. So.

Sind Rollifahrer per se schon schlecht drauf? Vielleicht fühlen sie sich ja vom Leben benachteiligt? Und ungeliebt? Und nicht wertgeschätzt? Oder warum lese ich grade in einer Rolligruppe, deren Mitglied ich bin, in einer Tour lauter Jammerbeiträge? Fing heute morgen damit an, dass einer ein Bild gepostet hat von (s)einem umgefahrenen Behindi-Parkplatz-Schild.

"Vielen Dank ihr Hirnverbrannten Arschlöcher! Wenn ich euch erwische schieb ich euch das Ding in den Arsch!!!", steht drunter.

Jut, is nicht schön, wenn einem das Behindi-Parkplatz-Schild umgefahren wird, aber ma echt, solche Ausdrücke? Reicht es nicht, Polizei, Ordnungsamt oder Stadt oder alle zusammen anzurufen und um Reparatur zu bitten? Das Schild solange an die Seite zu legen und seinen Tag weiter zu begehen?

Die nächste postet ein Bild von einem Behindi-Parkplatz an einem Diskounter. Mit der Überschrift "findet den Fehler". Gesucht und nicht gefunden. Es war eine Mauer. An der standen Mülltonne und Fahrräder. Wenn man mit der Schnauze voran dort parkt stören die doch nicht. Es sei denn, man fährt Isetta.

Der dritte jammert, er habe den falschen Pflegegrad zugesprochen bekommen. Mutti muss alles machen, er kann nix und bekommt Grad 2. Unfassbar, oder? Wievielen Muttis geht es mit ihren Männern genau so und die bekommen gar keinen Pflegegrad? ;-)

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Wär schad' drum

Ich hatte heute das Glück trocken durch die Hunderunden zu kommen. Naja, außer heute Abend. Aber die war kurz, da war es nicht schlimm. 

Meine neu gewonnen Freizeit habe ich genossen, indem ich heute erstmal ausgeschlafen und dann den Tag doch irgendwie kaputt bekommen habe.

Ein wenig Wäsche waschen und aufhängen, mit meiner Kati, die einmal wöchentlich für eine sauberes Haus sorgt, quatschen. Spülmaschine ausräumen. Am Computer das ein oder andere regeln... was eigentlich? Neben den üblichen Planungsdingen in meinen FB-Gruppen:

Unsere Romreise planen! Da freuen wir uns sehr drauf. Noch eine Übernachtungsmöglichkeit finden, dann ist sie komplett. Ich werde berichten.

Ja, und dann war schon wieder Zeit für die nächste Hunderunde. Wat'n Streß ;-)

Zuerst hatte ich überlegt, in der Mittagsrunde etwas weiter weg zu rollen. Dafür hätte ich dann aber Bus fahren müssen. Hach, ich mag das nicht so. So habe ich es dem Universum überlassen. Würde ein Bus passend kommen, würde ich einsteigen und wenn nicht, dann nicht. Prima.

 

Kam keiner. ;-)

So sind wir beide eine etwas größere Runde getuckert und schließlich am Feld ausgekommen. Dessen Wege sind nicht wirklich komfortabel, sie bestehen aus Steinen, die irgendwie in eine Betondecke gelassen worden sind, sodass ich dort immer ganz schön durchgerüttelt werde. Sieht gar nicht so aus, aber wenn man den Weg befährt merkt man die Unebenheiten schon sehr. Doll schnell fahre ich eh nicht, da dann nochmal langsamer. Wobei ich mich schon gefragt habe, ob ein schnellerer Ritt die Sache nicht vereinfacht. Vielleicht fliege ich dann über ein paar der Steine und nehme nicht jede Unebenheit mit? Muss ich mal ausprobieren. Die Sorge, dass dann mein Rolli auseinander fällt, hält mich bisher davon ab.

 

Am Ende des Feldweges grenzt eine Spielstraße. Dort kam mir ein Herr entgegen, den ich schon öfter getroffen habe. Er hat einen "neuen" Hund, weil seine "alter" gestorben ist. Eine süße Wuscheldame, etwa so groß wie Cindy, die auch aus dem Tierschutz kommt. Sie ist noch um einiges jünger und somit ungestümer. Da sie aber keinerlei Revieransprüche stellt und einfach nur spielen möchte, ist sie kein Problem für meine Zickie-Dame.

Jetzt ist es nicht so, dass er mich nicht kennen würde, wir haben uns auch schon in besagtem Feld gesehen, aber irgendwie war ihm das wohl entfallen. Jedenfalls fragte er, ob ich da über den Weg fahren könne. Was ich bejahte. Schließlich habe ich recht große Räder, sagte ich, das geht schon. Ruckelt halt.

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Auszeit

Also, ich mag Karneval. :-)

Alles ist feiern, die Geschäfte, schließen früher oder öffnen erst gar nicht, Termine werden abgesagt, weil auch Praxen geschlossen bleiben, man hat NICHTS ZU TUN. Grandios!

Außer man ist natürlich jeck, dann hat man an diesen Tagen Stress, aber das sind Thompson und ich Gott sei Dank nicht. Jedenfalls nicht jecker als sonst.

Von Freitag Abend bis gestern Abend hatten wir Besuch von seinem Bruder und dessen Sohn. Meine Schwägerin ist Mitte Dezember verstorben und nun richten sich die beiden ihr Leben neu ein. Das machen sie sehr gut, wie ich finde. Leider haben sie aber nicht so dolle viel Unterstützung und wohnen auch 140 km entfernt, verkehrsmäßig aber völlig verstopft, sodass die Strecke leider nicht in 1,5 Stunden gefahren werden kann.

Sonntag Abend ging es für die beiden wieder heim und Thompson und ich hatten frei! So richtig.

Meine Termine hatte ich in weiser Voraussicht schon alle abgesagt, sodass es nur CHILLEN gibt!

Fing schon damit an, dass ich nach der morgendlichen Hunderunde wieder ins Bett gekrabbelt bin und wir erstmal so richtig ausgeschlafen haben. So bis Mittag. :-)

Die ersten Karnevalisten werden ihr Bierchen schon an den Lippen gehabt haben, als wir aus den Federn gekrabbelt sind. Dann gab es gemütlich Frühstück, oder wie man das dann nennt und dann sind wir durch den Tag geschippert. Schön, dass wir uns da sehr einig sind. Keine Aktionen, einfach nur frei haben. Ausruhen und den Tag vorbei ziehen lassen. Um 15 Uhr gab es dann schon die nächste Hunderunde. Sie führte mich in die Nähe des Ortskerns, durch den heute der Rosenmontagszug gezogen ist. So ein bisschen einen Bogen habe ich noch machen können, aber ganz kann man den Narren nicht aus dem Weg gehen. 

Verkleidet als E-Rolli-Fahrerin mit Hund war ich unter ihnen aber kaum auszumachen.

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Tierschutz

Es ist unglaublich, wie wenig soziale Kompetenz Menschen mitbringen, die sich dem Tierschutz verschrieben haben. Es fällt mir schwer, es nicht zu verallgemeinern. Denn egal welchem Tierschutzverein ich zusehe, sobald es um das Zwischenmenschliche geht, werden sie zu totalen Nieten.

Grade bei Facebook finden solche Menschen eine ideale Plattform. Wobei ich mir die Frage stelle, ob sie das, was sie sich gegenseitig schriftlich an den Kopf werfen, auch persönlich machen würden. Egal, wie die Antwort lautet: Besser wird es dadurch nicht.

Beispiel?

Status: "Ich habe grade einen Hund gefunden. Er irrte auf der Straße herum. Ist jetzt bei mir. Bitte teilt das Bild, wer kennt ihn?"

Was an dem Post ist missverständlich? Ich dachte, erst mal nix. Da hat jemand einen Hund gefunden, hat ihn mit zu sich genommen und sucht nun den Besitzer.

Schaust du aber 30 Minuten später den Post an, wirst du gefühlte 1000 Kommentare finden, die am Ende noch nicht mal mehr was mit dem Hund zu tun haben. Es ist unglaublich. Und bei Tierschützern weit verbreitet.

Es meint jeder, er habe die Weisheit gepachtet, muss den anderen belehren, der keine Ahnung vom Tierschutz hat. Der andere lässt das natürlich nicht auf sich sitzen. Und so kullern die Kommentare und Gegenkommentare lustig durch www. Peinlich, echt.

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Soooo krank.....

Wenn ich sehe, wie ich mich benehme wenn ich nen Schnupfen habe. Unfassbar. Wie ein Mann.

Peinlich, echt.

Schon wenn er so langsam heraufzieht, mit Kratzen im Hals und dem Triefnäschen fängt's an.

"Oh nee, muss das sein?", geht's los mit dem Gejammere.

Da denke ich mir echt, das sollten all die Menschen mal miterleben, die mich immer so loben, wie toll ich doch mit meinem Schicksal umgehe.

Hahaa!

Ja, tu ich, darf nur kein Schnuppen sein.

Wenn der Hals weh tut und die Nase zu ist, oder wahlweise läuft, ich ständig mit einem Reizhusten kämpfe, der völlig nervig und unproduktiv ist, womöglich noch mit Kopfweh... dann kommt der wahre Held in mir zum Vorschein....

 

... und verschwindet flott unter der Bettdecke.

Nee, dat is nix für mich.

 

Männer, ich versteh euch. Echt. Ich weiß was ihr durchmacht. Der wahre Held ist an einem klaglos durchlittenem Schnupfen zu erkennen. Alle anderen sind nur halbe Hähnchen.

Habe nun schon drei Tage durchgehalten. Halsweh habe ich besiegt, die Nase nervt nur noch temporär, aber dieses nervige Gekratze in der Luftröhre, das ist noch da.

Boah, weg jetzt, hinfort mir dir!

 

Ich bin voll angenervt. Will wieder gesund sein. Also, so wie vorher. Laufen wird überbewertet. Aber Schnupfen ist die Hölle.

 

*HEUL*

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Mandelstütchen

Gestern war ein Mandelstütchen- Tag. :-)

 

Hatte ich mir aber auch verdient. Ich habe nämlich nicht nur meine Mama umzugsfertig gemacht, nein... ich habe am Wochenende auch noch unsere Einkommensteuer erledigt und Jacksons Bafög-Antrag ausgefüllt, zumindest die Hälfte, die mich betrifft. Jawoll!

Und all das war am gestrigen Nachmittag erledigt. Ich hatte auch schon die Zusage, dass Mama Mittwoch umziehen darf. Somit ein Grund zum Feiern!  Ich kullerte also gestern Nachmittag zufrieden mit mir und der Welt von meinem "Chinamann" (die is gar kein Mann, auch nicht aus China, aber dazu ein anderes Mal mehr) heim und musste noch Brot kaufen. Und da lachte es mich an. Das Mandelstütchen.

In einem anderen Leben, einem, in dem ich noch gehen konnte und arbeiten war, und das weit entfernt ist von dem, in dem ich mich jetzt gemütlich eingerichtet habe, habe ich es sehr gemocht, mich mit was Leckerem an den Tisch zu setzen und beim verschnabulieren ein Buch zu lesen. Das fiel mir ein, als ich das Stütchen sah. Und genau darauf hatte ich Lust. Und so habe ich es dann auch gemacht. Mal das Handy weggelegt, das mir in einer Tour Mitteilungen über meine Facebook-Möbelgruppe und deren Verteiler und Spender übermittelt. "Bitte nicht stören"

 

War eine tolle Auszeit. Warme Milch, mein Buch, und das Mandelschmuckstück. Mache ich wieder öfter! :-)

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Büro, Büro

Acht Tage ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe?! Ach nee, doch nicht. Nur vier.... Puh... Dachte schon. Hätte aber sehr gut sein können. Meine vergangenen vier Tage hatten es in sich für 8. ;-)

 

Nachdem klar war, dass meine Mutter umziehen würde müssen, ging es los, das: "Unterlagen-die-nötig-sind-für-einen-Einzug-in-diese-Einrichtung"- zusammenstellen. Da es sich um eine geschlossene Unterbringung handeln wird, reicht es nicht, wenn ich als Betreuerin sage: "Is o.k.". Das muss eine Richterin tun.

Und der Einrichtungsleiter der Pro 8 war auch nicht zu erweichen, dass so etwas nachgereicht werden würde. Ich kann's  ja auch verstehen. Ist für keinen der Beteiligten schön, wenn es nach einem Einzug plötzlich heißt, dass diese Empfehlung nicht gegeben wird. Und wenn dann nämlich der Bewohner sagt, er möchte raus, muss er auch seiner Wege ziehen dürfen.

So hieß es, flotti eine Richterin zu finden. Da ich auf Grund der letzten geschlossenen Klinikunterbringung schon eine bearbeitende Richterin hatte, habe ich dort begonnen. Freitags ist das schwierig. Aber nicht unmöglich. Ich hatte Pascal mit meinem Anliegen, das ich schriftlich verfasst hatte, zum Gericht geschickt, wo er es Donnerstag Abend einwarf. Freitag morgen dann habe ich angerufen und mit der Bearbeiterin gesprochen. Die hatte meinen Brief schon auf dem Tisch und versprach mir, ihn schnellstens der Richterin vorzulegen. Diese rief mich dann auch an. Und nachdem ich die schwierige Situation geschildert hatte, war sie bei mir, dass ich nicht bis nach Karneval warten kann, um meine Mama begutachtet zu bekommen. Kaum zu glauben, aber wahr, es war Mittags klar, dass die Richterin am Montag, also heute, um 11,15 Uhr zur Begutachtung in das Altenheim kommen würde. Unglaublich! Was war ich froh.

Aber: Um einen Erlass zu erwirken, benötigt die Richterin einen ärztlichen Attest, der bestätigt, dass die Patientin auch aus ärztlicher Sicht eine geschlossene Unterbringung benötigt. Shit... vergessen. Es war mittlerweile Freitag, 12 Uhr... Neurologen gehen da nicht immer noch so unbedingt ans Telefon.

Versuch macht kluch. Und nach einigen Versuchen war ich tatsächlich an der Anmeldung der neurologischen Praxis, die das Altenheim meiner Mutter betreute.

Wieder meine Sprüche aufgesagt, die erklären, warum es plötzlich so schnell gehen muss und um diesen Attest gebeten.

Der Arzt schaut es sich an, war die Antwort. Sie melden sich. Taten sie auch. Als ich grade auf der anderen Leitung telefonierte um einen Termin abzusagen, den ich am Montag  morgen eigentlich gehabt hätte. Statt dessen musste ich ja nun ins Altenheim. So wusste ich deren Antwort nun nicht und auf meinen Rückruf hin ging auch keiner mehr ans Telefon. Hoffen wir das beste.

Außerdem benötigt die neue Einrichtung auch noch eine Gesundheitsbestätigung, dass sie frei von ansteckenden Krankheiten und vor allen Dingen Tuberkulose ist. Klar, kein Ding. Gott sei Dank hatte die hausärztliche Praxis, die das Altenheim betreut, eine Mailadresse. So konnte ich die auszufüllende Bescheinigung hinmailen und um Rücksendung bitten.

Ja, und damit waren auch schon zwei von gefühlt 100 Formularen auf dem Weg.

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Motzi-Mutti

Ja, meine Motzi-Mutti... Könnte lustig sein, ist es aber leider gar nicht. Es ist sogar sehr traurig.

 

Meine Mama ist mittlerweile so schnell dement geworden, dass sie nun kaum noch in dem Altenheim betreut werden kann, in das sie vor wenigen Monaten einzogen ist.

Die Ereignisse holen mich ein, ich komme nicht hinterher.

Vor einem Jahr war es noch so, dass sie alleine lebte, ihre Wohnung hatte und auch einigermaßen selbstständig zurecht kam. Sie war wunderlich und manch ein Anruf von ihr ließ meine Brauen runzelnd zurück, aber ich dachte mir noch nicht viel dabei. Bis sie immer öfter und mehrmals täglich anrief und teilweise verzweifelt fragte, was denn nun für ein Tag sei und ich doch gesagt hätte, dass ich sie holen käme. Und all das nicht mehr verstand, wenn ich ihr erklärte, dass es ja erst Mittwoch sei und wir uns doch für Samstag verabredet hätten. Wir gingen am Telefon den Kalender durch, doch den richtigen Tag zu finden gelang ihr nicht immer und immer seltener. Das ließ mich zweifeln und ich entschied, dass ein Arztbesuch ratsam sei. Sie war in dieser Zeit ein Mensch, der einem folgte, wenn man ihm etwas empfahl.

Sie fragte zwar, warum sie denn zum Arzt sollte, schließlich sei doch alles in Ordnung, aber als ich ihr erklärte, dass jeder sich mal durchchecken lassen sollte, war es ok. Zu dem verabredeten Termin trafen wir uns vor der Praxis der Ärztin, die nur wenige Meter von ihrer Wohnung entfernt war. Ich war schon Rolli-Queen und es war eine logistische Herausforderung zu ihr zu gelangen, und teuer, denn ich machte es mit einem Taxi. Da ich durch die komplette Stadt musste, wäre ich mit dem Bus Stunden unterwegs gewesen.

Die Ärztin sprach da schon von einer Demenz und riet mir eindringlich, dass meine Mutter in eine Einrichtung umziehen müsse, da sie sehr schnell eine Gefahr für sich werden würde. Februar 2016.

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Unbedingt früh aufstehen!

Na, seid ihr auch früh aufgestanden?

Es ist nämlich möglich, dass es geschneit hat. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr seid erst wach, wenn der Schnee schon wieder geschmolzen ist! Was dann?

So passiert am Samstag.

Wenn es wochenendet, lieben es Thompson und ich lange zu schlafen. Da aber Cindyline nun mal raus muss, unterbreche ich mein Ausschlafen für die Hunderunde. Mach ich gerne, is kein Ding. Anschließend wieder in die Höhle zurück zu krabbeln ist Belohnung genug. ;-)

So auch Samstag. 7,30 Uhr bin ich aus meinem Bettchen gekrabbelt, und, wie bei vielen von euch sicher auch, habe ich auf eine weiße Pracht geschaut, als ich aus dem Fenster sah.

"Ach, und ich schreibe gestern noch, dass mich der Winter mit Schnee in Ruhe gelassen hat", war mein erster Gedanke und ich musste grinsen. Aber so ein bisschen Schnee macht nichts, dass schaffen die Räder meines Austausch-Panzers problemlos. So sind wir also los, es war kurz vor Acht. Der nächste Gedanken war, dass es sicher sehr gut ist, so früh unterwegs zu sein. Da es ein Samstag war, wird noch keiner Schnee geräumt und das blöde Salz gestreut haben. Das mag Cindy nämlich überhaupt nicht. Ich denke, es brennt an ihren Pfoten, was ja auch verständlich ist. In der Salz-Streu-Zeit creme ich ihr darum die Pfoten auch immer ein. Ich sehe auch ein, dass Salz sein muss, frage mich aber, ob es nötig ist, den Inhalt eines Bergwerks auf dem Gehweg zu verteilen. Etwas weniger würde sicher auch reichen.

Aber jetzt würde sie sicher über eine unberührte Schneedecke laufen können.

Haha! Denkste!

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