Thompson-Day!

Gestern war Thompson-Day!

Yeah!

Eigentlich fing der schon in der Nacht an. Denn ich habe ein grandioses Geburtstagsgeschenk von ihm erhalten. Eine flauschige Heizdecke.

Ich, die ewige Frostbeule, war endlich warm im Bettchen!

Ich habe es gefeiert! Eine Heizdecke mit 6 Stufen. Da war Stufe 2 wohl ausreichend, schließlich lag auf der Heizdecke ja auch noch mein Daunenbett. Diese allumfassende Wärme... Ein Traum!

Thompson durfte sogar das Fenster weiter öffnen.

Ich bin dann wohl auch direkt weggeschlummert, schließlich schaltet sich das gute Stück nach drei Stunden aus.

Nunja. Puh. War doch ganz schön warm... Ich wurde wach und war leicht durchgegart. Außerdem sind zwei Decken auch ganz schön schwer. Meine linke Hand fand kaum den Weg durch den Deckenberg hinaus zum Drücker meines verstellbaren Pflegebettes. In der Nacht fahre ich gerne mal Kopf und Beine spazieren. Ist nett, wenn man sonst nur bewegungslos auf dem Rücken nächtigt. Aber damit war nu Essig.

So raunte ich meinem Liebsten seinen Namen ins Ohr. Als ich seine verschlafene Aufmerksamkeit hatte, ging ich ans Wünschen.

Decke was weg, ausschalten, Füße lüften, Hände freischaufeln, please!

Alles erledigt. Aber Decke war noch immer schwer. Nochmal bitte Füße anders...

Er war gut beschäftigt. 🙄

Als wir's dann hatten, durfte er glatt noch ein paar (hätte man hier auch groß schreiben können) Stündchen schlafen, bis es einer weiteren Umräumaktion bedurfte.

Aber dann musste nur noch mal kurz Cindy raus, Winni gleich mit, und schon durfte er wieder schlafen, war ja schließlich Wochenende. 😇

Das ging nach dem Aufstehen auch fröhlich weiter.

Mit der Nachricht, dass es meine Assistenten nun komplett dahingerafft hatte. Auch die letzte der drei war out of Order und konnte nicht kommen.

Na und!?

Pascal, der sonst noch am Start ist, war arbeiten. Und Jackson in Düsseldorf.

Tja, dann mal los!

 

So hat Thompson den Samstag in vollen Zügen genossen, indem er mir bei Toilette und umziehen geholfen hat, einkaufen war, mit mir und den Hunden raus ging (frische Luft ist wichtig!), dann mich und Winni zum Rally Obedience kutschiert hat, kurz mal durchfegen durfte, weil mein Panzer alles unter sich ließ, was wir draußen so aufgetan hatten, anschließend schnell gekocht und mir das Essen Löffelgerecht bereitet hat, Holz geholt, den Kamin angefeuert (und ich ihn 😬), mich wieder umgezogen hat und dann kurz noch die letzte Hunderunde des Tages absolvieren durfte.

Um 22.30 hatte er auch schon Feierabend.

DAS GEHT DOCH!

Is ja nicht so, als hätte er nen Fulltimejob unter der Woche.

Was er als Fazit dieses Tages zog war, dass wir echten Luxus leben, dadurch dass wir mich normalerweise auf viele Schultern verteilen können. Und er den Hut zieht vor den Pflegenden, die dies nicht können.

Auf meine Frage, was er meint, wie lange er ein solches Leben durchhalten würde, meinte er: "Zwei Wochen? Keine Ahnung."

Ich auch nicht. Aber ich bin sehr froh, dass wir es nicht ausprobieren müssen, sondern in der Familie und dem Assistenzteam normalerweise eine Menge Unterstützung haben!

Danke dafür!

Werdet schnell wieder gesund! 😘

Anbei Jacksons Beitrag zu meinem aktuellen Sein. 😄

 

Reicht ja auch. Oder? 😉



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